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Erst Biken in den Anden – Dann Abenteuer im Regenwald

Natur pur im Tambopata-Research-Center in Peru

Der Amazonas-Regenwald ist eines der wichtigsten Ökosysteme unserer Erde. Der größte Teil – 60 Prozent – liegt in Brasilien, 13 Prozent seiner Fläche bedecken Peru. In dem aus riesigen Bäumen, dichtem Unterholz und wuchernden Flechten bestehenden Lebensraum findet sich die weltweit größte Biodiversität.

Die Vielfalt an Pflanzenarten im Amazonasgebiet ist die höchste unserer Erde. Zwischen ihnen leben 2,5 Millionen verschiedene Arten von Insekten, 2000 Vogel- und Säugetierarten, 3000 Fischarten, 400 Amphibien- und noch einmal so viele Reptilien-Arten wurden wissenschaftlich registriert. Aber immer wieder lässt die Nachricht aufhorchen, dass eine neue Spezies entdeckt wurde!

Mitten in dieser großartigen Natur Perus, im Schutzgebiet Tambopata, liegt eine einzigartige Logde: das Tambopata Research Center. Völlig abgeschieden – Zivilisation, andere Unterkünfte, Infrastruktur – sucht man dort vergebens. Statt dessen werden Besucher vom Geschrei der Affen und vom Geflatter unzähliger bunter Papageien begrüßt. Allein die Anreise ist ein kleines Abenteuer: Nur per Boot über den Rió Tambopata ist die Lodge zu erreichen.

Die Erforschung und der Schutz dieses einzigartigen Lebensraums und seine Fragilität und Schönheit den Besuchern ans Herz zu legen – das steht im Mittelpunkt des Tambopata Research Centers. Biologen und Naturführer begleiten die Besucher auf den verschiedenen thematischen Trails in den Tropenwald: zur Beobachtung von Tapiren und Papageien an den Lehmlecken; in die Überschwemmungsgebiete; in Primärregenwald; zu Kaimanen, Piranhas oder auf der Suche nach dem seltenen und scheuen Jaguar …

Kollegin Germaine Fonseca erzählt noch immer total begeistert von ihrem Besuch im Research Center. Vor allem, die lustigen Papageien, die es offenbar lieben, die Besucher des Research Centers zu amüsieren, hat sie nicht vergessen. „Die lieben Pfannkuchen! Wenn man sich gerade unterhält und seinen Pancake unbeaufsichtigt lässt – schwups! Weg ist er!“, lacht sie über die dreisten Diebe. Germaine hat auch im Ara-Schutzprojekt geholfen, ausgestoßene Junge zu versorgen. Sie werden gewogen, gemessen und gefüttert. „Ohne Federn und ganz nackig“ seien die Jungvögel – und lassen nicht ahnen, wie schön der erwachsene Vogel einmal sein wird.

Ich möchte noch kurz die Anreise zum Research Center erwähnen, denn sie allein ist schon ein Abenteuer für sich – und bringt so manchen Gast wahrscheinlich so tief in die unberührte Natur, wie nie zuvor. Mit dem Flugzeug landet man in dem Urwald-Städtchen Puerto Maldonado. Dort wartet ein Transfer, der die Reisenden in etwa 45 min. zum Fluss-Hafen am Río Tambopata bringt. Lange, stabile Kanus mit Außenbordmotor fahren stromaufwärts zur Posada Amazonas. Etwa drei Stunden dauert diese Bootsfahrt, bei der vom Boot aus bereits Wasserschweine, Kaimane und exotische Vögel entdeckt werden können. Weil die nächtliche Weiterfahrt vermieden wird, übernachten die Reise-Gäste in der Posada und fahren erst am frühen nächsten Morgen weiter. Noch einmal vier Stunden benötigt das Kanu auf dem Río Tambopata, um immer tiefer in den Regenwald zu gelangen, bis schließlich das Tambopata Research Center erreicht ist.

Hierhin möchten wir Sie bringen, nachdem Sie mit dem eBike über die Anden Perus geradelt sind! Schauen Sie rein in unser Verlängerungsprogramm. Alle Details finden Sie unter:

5 Tage Regenwald-Abenteuer in den Tiefen des Tambopata-Naturreservats

Unsere eBike-Reise durch die peruanischen Anden

Und auf der Website der Lodge gibt es alle Exkursionen, Fotos und einen kurzen Trailer:

Website Tambopata Research Center


30.01.2018
 
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© Tambopata Research Center, Peru, Amazonas-Regenwald.