@ Turismo Chile

 
zurück

Tagebuch – Rebecca radelt. eBike-Tour durch Perus Anden

Rebeccas Tagebuch auf der eBike-Tour durch die Anden Perus

Der Abschluss

Die Reise beendeten wir mit dem Highlight des Heiligen Tales: Machu Picchu. Von Santa Theresa aus wanderten wir etwa 12 km bis nach Macchu Picchu Dorf und fuhren dann zu der beeindruckende Inka-Stätte hinauf. Inmitten wunderschöner Berglandschaften besichtigten wir die alten Ruinen und ließen uns in die Mythen des Ortes einführen. Auch den nächsten Tag, den letzten unserer Reise, verbrachten wir auf den Spuren der Inkas und schauten uns die Stadt Cusco an. Wir machten einen kleinen Abstecher zu den sehr sehr netten Familien von Chinchero, um uns die traditionelle Textilproduktion anzuschauen und tanzten zum Abschied sogar gemeinsam mit ihnen.

Einige trauten sich am Abend dann an das traditionelle Cuy, Meerschweinchen, heran.

Während der gemeinsamen Reise ist die Gruppe so gut zusammengewachsen, dass uns der Abschied von unseren beiden Guides, dem Land und dem Abenteuer am nächsten Tag sehr schwer fiel. Wir haben viel zusammen gesehen, erlebt und die ein oder andere Herausforderung gemeistert. Es wird für uns alle sicherlich nicht die letzte Tour auf E-Bikes gewesen sein! Wir kommen wieder!

Eure Rebecca

Tag 11 (18.10.2017):

Bevor wir uns erneut auf die Bikes schwangen, besichtigten wir die wunderschöne Stadt Ollantaytambo. Von dort fuhren wir mit dem Auto auf 4.200 Meter Höhe die Anden hinauf. Oben angelangt ging es mit den Bikes 60 km downhill in den Urwald des Amazonasgebiet hinab. Innerhalb dieser 3.000 Höhenmeter veränderten sich das Klima, die Vegetation und die Landwirtschaft völlig.
Während wir oben Sicht auf Gletscher hatten, fuhren wir weiter unten an Café- und Bananenplantagen entlang. Am Etappenziel erwartete uns eine Cafeplantage, in der wir den Produktionsprozess von Café kennenlernten und unseren eigenen Café trinken konnten. Zum Abschluss des Tages statteten wir den heissen Quellen von Santa Theresa noch einen Besuch ab.

Tag 10 (17.10.2017):

Mit der Gemeinde von Misminay starteten wir in den Tag. Sie zeigten uns wie ein traditionelles Pacha Manca auf heißen Steinen in der Erde zubereitet wird und teilten das Mittagessen mit uns. Besonders die Kinder des Dorfes zeigten großes Interesse an unseren Bikes und halfen uns beim aufpumpen der Reifen.

Von Misminay ging es durch das heilige Teil zu den Salzterassen von Maras, denen wir einen Besuch abstatteten. Uphill ging es weiter zu den Inkaterassen von Moray. Die Fahrradstrecke wand sich abenteuerlich durch das Tal und stellte technisch eine Herausforderung dar. Dennoch boten sich fanatische Ausblicke auf die umliegenden Berge und Anbaugebiete und wir beendeten den Tag spät im heiligen Tal.

Highlight des Tages: Pacha Manca in Misminay

Mehr von unserer Reise mit dem eBike durch die Anden in Peru gibt es morgen hier!
Bis morgen
Rebecca

 

Tag 9 (16.10.2017): Quatro Lagunas

Die Nacht hatten wir auf der Farm Tamboqueque Norte verbracht, die auf ökologische Käse- und Milchproduktion spezialisiert ist. Wir schauten uns die Stallungen und die Produktion selbst an und probierten den frischen Käse.
Mit dem Auto ging es dann zur Qeswachaca-Brücke, die jedes Jahr seit mehreren hundert Jahren aus Gras neu gebaut wird. Ein Stück weiter starteten wir die 60 km lange Biketour entlang vier wunderschönen Lagunen. Flamingos und viele andere Wasservögel säumten das Ufer und bis in den Nachmittag hinein genossen wir diese friedliche Landschaft.
Highlight des Tages: Die letzten 20 km hinauf um die letzte Lagune in der Nachmittagssonne.

 

Tag 8 (15.10.2017):

Das war bisher mit Abstand der abenteuerlichste Tag. Wir berichten ausführlich, wenn wir wieder zurück sind!

Mit dem Auto ging es heute von Puno zunächst nach Lampa, wo wir die wunderschöne alte Kirche besichtigten. Von dort ging es auf schmalen Straßen die Anden hinauf. Je höher wir kamen, desto mehr Schnee lag rechts und links des Weges, bis wir mit den Autos schließlich über verschneite Straßen den Hang hinauffuhren. Die Landschaft war atemberaubend schön und es boten sich einzigartige, für diesen Bereich der Anden völlig untypische Bergpanoramen. Kurz vor dem Gipfel blieben wir mit Sack und Pack stecken und schoben die Autos mit vereinten Kräften und der Hilfe der Vila-Vila-Community hinauf. Statt mit den Rädern fuhren wir mit den Autos ins Tal der Puya de Raimondi, einer sehr seltenen Pflanze, hinab und beendeten so den abenteuerlichen Tag.
Highlight des Tages: Sicherlich der Geburtstagskuchen, den wir mitten im Schnee mit der Community teilten.

 

Tag 6 & 7 (13. & 14.10.2017):

Von Puno aus ging es heute an den höchsten schiffbaren See der Welt – den Titikakasee. Wir radelten durch kleine Dörfer und an unzähligen Feldern vorbei, auf denen die Ureinwohner die Saat vorbereiteten. 55 km zogen sich die Schotterpisten an den Ufern des Sees entlang, fernab von jeglichem touristischen Rummel.

Das Mittagessen in der Natur mit Blick auf den riesigen See füllte die Kraftreserven wieder auf und so wanderten wir an die Strände des Sees heran. Das Wetter spielte mit und so ließ es sich keiner nehmen in den eiskalten See zu springen. In Luquina wurden wir von unseren Gastfamilien begrüßt und tanzten gemeinsam den traditionellen Tanz in bunter Tracht. Das warme Bett danach haben wir uns heute mehr als verdient.

Am nächsten Morgen segelten wir in den traditionellen Fischerboten auf dem See hinaus, genossen die Sonne und machten uns durch die wunderschöne Landschaft auf den Weg zurück nach Puno.

Highlight des Tages: Schwimmen im Titikaka-See // Die Landschaft // Gastfamilien – alles war einfach beeindruckend!

Mehr von unserer Reise mit dem eBike durch die Anden in Peru gibt es morgen hier!

 

Bis morgen
Rebecca

Tag 5 (12.10.2017):

Heute verließen wir das Colca Valley und fuhren mit dem Transporter auf einen 4.900 Meter hohen Pass hinauf. Es boten sich wunderschöne Ausblicke über das Land und auf die umliegenden Vulkane. Etwas unterhalb starteten wir die 50 km lange Bike-Tour durch die flache Andenlandschaft.

Um uns herum zogen Gewitter durch die Berge und begleiteten uns bis zum Nachmittag.

Nach einem wunderschönen Picknick mitten in der weiten Landschaft fuhren wir die letzten Kilometer nach Sillustani. Wir besichtigten die aus der Inka- und Vorinkazeit stammenden Grabtürme am Ufer des Umayo Sees, in dem auch der ein oder andere Flamingo zu Hause ist.

Highlight des Tages: Sicherlich das Mittagessen mitten im Andenhochland!

Mehr von unserer Reise mit dem eBike durch die Anden in Peru gibt es morgen hier!

 

Bis morgen
Rebecca

 

Tag 4 (11.10.2017):

Um 6 Uhr ging es heute mit dem Transporter durch kleine, von Erdbeben gezeichnete Dörfer zum Startpunkt unserer Wanderung. 2 km schlängelte sich ein steiler Pfad den Berg hinauf und es boten sich unbeschreiblich schöne Blicke über das gesamte Tal. Auf dem Pass erreichten wir die ‚Chimpa Fortaleza‘ und es öffnete sich unter uns der Colca Canyon in seiner gesamten Weite. Wir hatten sogar das Glück einige Kondore auf ihrem Flug aus dem Canyon zu sehen!

Durch die kleinen Dörfer ging es mit den Bikes zurück in Richtung Hotel. Die heißen Quellen, die es wegen der Vulkane hier gibt, ließen wir uns natürlich nicht entgehen und genossen einen entspannten Nachmittag.

Highlight des Tages: El Condor Pasa – Der Flug der Kondore

 

Tag 3 (10.10.2017): Colca Valley

Mit dem Transporter fuhren wir ins Andenhochland hinauf und trafen auf die ersten Flamingos und Vicuñas, die sich an kleinen Seen aufhielten. Aus 4.400 m Höhe ging es mit den eBikes heute auf einer breiten Schotterpiste in das Colca Valley hinein. Links von uns ragten riesige Felswände in den Himmel, während sich rechts ein breites Bachbett durch das Hochland zog. Immer wieder trafen wir auf Alpaka- und Lama Herden, die am Weg grasten. In Tuti aßen wir ein Mittagessen, das vollständig aus dort angebauten Produkten bestand und überraschend vielfältig ausfiel. Dann begannen die schönsten 25 km des Tages hinunter ins Tal mit atemberaubend schönen Ausblicken auf den rauchenden Vulkan Sabancaya.

Highlight des Tages: Die untergehende Sonne tauchte die letze Stunde der 70 km langen Etappe in wunderschönes Gold. Unvergesslich!

Tag 2: 09.10.2017

Früh starteten wir heute in den Tag. Auf den ersten Kilometern lernten wir die eBikes kennen und gewöhnten uns an die 3000 Meter Höhe. Dann ging es auf einer einsamen Schotterpiste 20 km die malerischen Anden hinauf. Belohnt wurde die Anstrengung mit atemberaubend schönen Panoramen. In das völlig abseits gelegene Huanca hinein fuhren durch mit Ochsengespannen bewirtschaftete Felder, trafen Milch tragende Esel und Alpakas, die Lastentiere der Bewohner. Die Nonnen des Ortes bereiteten ein Mittagessen mit dort angebauten Produkten und nahmen uns mit auf eine kleine Wanderung an den Rand des Canyons.

Der erste Tag: ein unbeschreiblich schöner Einstieg und ein voller Erfolg!

Highlight des Tages: Der aktive Vulkan Sabancaya überraschte uns mit einer beeindruckenden Eruption vor Huanca.

Tag 1 (08.10.2017): Ankunft:

Nach tagelangen Vorbereitungen und Last Minute Checks traf die Gruppe heute am Flughafen von Arequipa das erste Mal aufeinander. 8 Reisende, 2 Guides und ein Chauffeur bilden die 11 Mann starke Gruppe, die in den kommenden 2 Wochen mit E-Mountainbikes durch die peruanischen Anden touren wird. Eine Weltpremiere!

Um uns an die Höhe zu gewöhnen, ließen wir Stadt, Land und Leute auf uns wirken und besichtigten das eindrucksvolle Kloster Santa Catalina.

 

Kurzbeschreibung

Die Tages-Etappe durch die peruanischen Anden ist geschafft! Frisch geduscht, die Beine nach der intensiven Radtour ausgestreckt, denkt unsere Kollegin Rebecca an uns Daheimgebliebenen – während der Fahrrad-Akku an der Steckdose lädt … 14 Tage begleitet Rebecca mit dem eMountainbike unsere Reisegruppe durch die Anden – von Arequipa bis Cusco und hinauf nach Machu Picchu. Ihre Erlebnisse, kleine Geschichten, Anekdoten und natürlich noch mehr Fotos postet sie regelmäßig für Pedalito auf Facebook: „Rebecca radelt. eBiken in den Anden Perus – ein Tagebuch“ :


21.10.2017
 
Schlagwörter zu diesem Artikel